

Bei Longwood Collective konzentrieren wir uns auf Nachhaltigkeit, indem wir Institutionen zusammenbringen, um bewährte Verfahren und Fachwissen auszutauschen und so gemeinsame Probleme zu lösen. Zu den Kooperationen gehörten unter anderem:
Abfallreduzierung durch verstärkte Kompostierung und Recycling
Einführung energieeffizienter -80-Grad-Gefrierschränke im Labor
Spende gebrauchter Laborgeräte
Kauf von Produkten mit ACT-Labels (einem Nachhaltigkeits-Nährwertlabel für Laborprodukte)
Zuletzt haben wir uns mit unseren Mitgliedsinstitutionen zusammengetan, um einen umfassenden Plan zur Stärkung der Klimaresilienz und zum Schutz der Grünflächen in unserem Bezirk zu entwickeln. In diesem Rahmenkonzept für Grünflächen und Resilienz entwerfen wir eine ambitionierte Vision für die Zukunft von Longwood: Regengärten und Gründächer, die Regenwasser absorbieren, ein gesünderer Stadtwald zur Kühlung unserer Straßen und ein besser vernetztes Grünflächennetz, das dem gesamten Bezirk zugutekommt. Diese Strategien schützen nicht nur unsere Infrastruktur und Grünflächen, sondern sichern auch, dass Longwood ein florierendes, erstklassiges Zentrum für Gesundheitsversorgung, Forschung und Innovation bleibt.
Das Rahmenkonzept übersetzt Klimadaten, Modellierungen und räumliche Analysen in sechs konkrete Strategien, um diese Risiken zu bewältigen und gleichzeitig die Lebensqualität, die Vernetzung und die Grünflächen des Bezirks zu stärken. Es baut auf bestehenden Programmen des Longwood Collective wie Baumpflanzungen und Verschönerungsmaßnahmen auf und orientiert sich am Klimaschutzplan und dem Stadtwaldplan von Boston. Das Rahmenkonzept wurde unter Einbeziehung der renommierten Institutionen von Longwood entwickelt und dient als praktisches Instrumentarium für koordinierte, bezirksweite Resilienzprojekte in den kommenden Jahren.
Das Rahmenwerk benennt sechs prioritäre Strategien zur Förderung von Resilienz und Freiflächen:
- Grüne Infrastruktur schaffen: Regengärten, Versickerungsbecken und wasserdurchlässige Pflastersteine nutzen, um Überschwemmungen zu bewältigen, die Hitze zu reduzieren und Ökosysteme zu unterstützen.
- Aufbau und Pflege des Baumbestands: Erweiterung und Pflege des städtischen Waldes in Abstimmung mit dem Stadtwaldplan von Boston.
- Connect Open Space Network: Verknüpfen Sie Plätze, Parks und Grünanlagen, um den Zugang, die Gesundheit und den Zusammenhalt der Gemeinschaft zu verbessern.
- Förderung nachhaltiger Entwicklung: Sicherstellen, dass neue Projekte Grünflächen schaffen, Maßnahmen zur Umweltkompensation finanzieren und die Verkehrsinfrastruktur unterstützen.
- Verschönerungsprogramm ausweiten: Die Bemühungen um die Landschaftsgestaltung – Pflanzgefäße, Hängeampeln und Hochbeete – ausweiten, um einladende Außenbereiche zu schaffen.
- Verringerung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen: Förderung von Mikronetzen, erneuerbaren Energien und Elektrifizierung zur Senkung der Treibhausgasemissionen
Der Bezirk setzt diese Strategien bereits in die Praxis um. Das Longwood Collective hat kürzlich gemeinsam mit Interessengruppen und Partnern aus der Gemeinde den Grundstein für ein Pilotprojekt zur Anlage eines Versickerungsbeckens an der Avenue Louis Pasteur, angrenzend an den Muddy River, gelegt. Im Rahmen des dreijährigen Projekts werden alte Bäume durch einen oberirdischen Regengarten und ein unterirdisches Filtersystem ersetzt, das Regenwasser auffängt und filtert, um die Gesundheit des Wassereinzugsgebiets wiederherzustellen. Die Initiative zeigt, wie durchdacht geplante grüne Infrastruktur sowohl vor den Auswirkungen des Klimawandels schützen als auch öffentliche Räume aufwerten kann und gleichzeitig die laufenden Nachhaltigkeitsbemühungen von Longwood im Namen seiner Mitgliedsinstitutionen unterstützt.
